Der häufigste Fehler beim Personal Branding: von allem ein bisschen. Wer bei dir in einer Woche Marketing sieht, in der nächsten Produktivität und danach Reisen, kann dich keinem Thema zuordnen. Schreib deine Positionierung in einem Satz auf:
Der Satz legt auch fest, was du weglässt. Ein Thema, das nicht passt, gehört nicht auf dein Hauptkonto, so sehr es dich auch interessiert. Das engt dich nicht ein; es macht es anderen leichter, dich in einem Satz weiterzuempfehlen.
Hab keine Angst vor einer engen Positionierung. Wer „allen hilft“, wird nicht weiterempfohlen – denn niemand weiß, an wen. Eine enge Positionierung verkleinert dein Publikum nicht; sie vergrößert die Zahl der Menschen, die dich treffend beschreiben und gezielt empfehlen können. Mit der Zeit darf sie breiter werden. Im ersten Jahr bringt dir ein Thema, das du klar besetzt, aber mehr Aufträge als Sichtbarkeit in fünf Themen.
- Schreib höchstens drei Themen auf, für die du bekannt sein willst, und behandle alles andere als Nebensache.
- Formuliere deine Bio rund um deinen Positionierungssatz neu: Sag, wem du wobei hilfst, statt nur deine Berufsbezeichnung zu nennen.
- Fixiere oben in deinem Profil einen Beitrag, der allen, die neu bei dir sind, dein Thema erklärt.
- Lass jemanden aus deinem Bekanntenkreis zehn Sekunden lang auf dein Profil schauen und frag die Person, was du beruflich machst. Liegt die Antwort weit von deinem Satz entfernt, überarbeite das Profil.