Die ersten zwei Wochen prägen die ganze Zusammenarbeit. Fehlende Zugänge, die offene Frage, wer auf Kundenseite freigibt, und nie aufgeschriebene Erwartungen kommen im dritten Monat als Kündigung zurück. Geh deshalb jedes Mal dieselben Schritte durch:
- 1
Zugänge einholen
Lass dir den Zugriff auf die Social-Media-Konten über die Berechtigungsfunktionen der jeweiligen Plattform geben, statt nach Passwörtern zu fragen. Die Konten bleiben immer Eigentum des Kundenunternehmens. So gibt es keinen Streit um die Übergabe, wenn die Zusammenarbeit endet.
- 2
Markenmaterial anfordern
Logos für helle und dunkle Hintergründe, Farbcodes, Schriftarten, das Fotoarchiv mit geklärten Nutzungsrechten, die Produktliste und vorhandene Markenrichtlinien. Sammle bis Ende der ersten Woche, was noch fehlt, und schick die Liste in einer einzigen Nachricht.
- 3
Die letzten 90 Tage auswerten
Was wurde veröffentlicht, welche Formate hatten die meisten Interaktionen, welche Fragen tauchen in den Kommentaren immer wieder auf? So hast du eine Ausgangsbasis und deine Empfehlungen für den ersten Monat.
- 4
Freigabeperson und Kanal festlegen
Halte schriftlich fest, wer auf Kundenseite das letzte Wort hat und über welchen Kanal Freigaben kommen. Meinungen dürfen mehrere Personen äußern, entscheiden darf nur eine.
- 5
Antwortregeln vereinbaren
Lege fest, welche Nachrichten die Agentur beantwortet, welche an das Kundenunternehmen weitergehen (Preisausnahmen, Beschwerden, Presseanfragen) und wie schnell jeweils geantwortet wird.
In VonaHub legst du jedes Kundenunternehmen als eigene Marke an – mit eigenen Social-Media-Konten, eigenem Markenkit und eigener Tonalität. Wechselst du über die Markenauswahl, siehst du nur Content und Konten dieser Marke. So landet das Logo der einen Kundenmarke nie im Beitrag einer anderen.